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Jan
17
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Die Risiken von Flugzeugfonds |
Flugzeugfonds investieren unmittelbar in Flugzeuge, um diese an Fluggesellschaften zu verleasen. Die Leasingeinnahmen sind die Erträge des Fonds, die jährlich an die Anleger als Rendite ausgeschüttet werden. Dabei haben Flugzeugleasingfonds den Vorteil, dass die Nachfrage nach Flugzeugen sowohl im Passagier- wie auch im Frachtverkehr stetig steigt und daher eine gute Vermietbarkeit möglich ist. Gleiches gilt im Übrigen für Triebwerkfonds, die nicht in einzelne Flugzeuge, sondern vielmehr in deren Triebwerke investieren. Sie bieten die Triebwerke beispielsweise an, wenn vorhandene Triebwerke überholt oder repariert werden müssen. Die Fluggesellschaften können so die Ausfallzeiten ihrer Flugzeuge verringern und damit ihren Gewinn steigern.
Flugzeugfonds wie auch Triebwerkfonds weisen allerdings nicht nur Vorteile auf. Zu den möglichen Nachteilen gehört die teils lange Laufzeit, die 12-15 Jahre betragen kann. Während dieser Zeit sind Flugzeug und Triebwerke im Besitz des Fonds und können verleast werden. Zum Ende der Laufzeit werden die Sachwerte verkauft, wobei der hierbei erzielte Verkaufserlös den Anlegern zur Verfügung steht. Ein vorzeitiger Verkauf der Fondsanteile ist daher nicht bzw. oft nur mit großen Abschlägen möglich. Diese Anlagen eignen sich daher nur für Anleger, die tatsächlich für diesen Zeitraum auf ihr Kapital verzichten können.
Ein weiterer möglicher Nachteil ist die Tatsache, dass Anleger nicht nur am Gewinn der Gesellschaft beteiligt sind, sondern auch an deren eventuellem Verlust. Dieses Risiko kann jedoch durch die positiven Aussichten für Flugzeuge und Triebwerke reduziert werden. Außerdem werden die jeweiligen Werte ausreichend versichert, um bei Beschädigung oder Verlust Ersatz zu erhalten.
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